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Badarmaturen

Das i-Tüpfelchen auf allen Wasserauffangbecken im Badezimmer sind die Badarmaturen. Schon allein optisch befinden sie sich meist über den Becken. Durch die Armaturen kommt das erfrischende Nass erst zum fließen, bevor es auf Waschbecken, Badewanne, Bidet oder Dusche trifft.

Jede Badezimmerarmatur ist ein Steuerungselement für die Temperatur und die Menge bzw. den Druck des Wassers, das sich aus ihr ergießen soll. Hat man eine Zweigriff-Armatur, legt man die Wasserwünsche durch zwei verschiedene Griffe fest. Bei einem Einhebelmischer lässt sich alles mit einem Handgriff steuern

Für die Oberfläche der Badarmaturen empfiehlt sich Chrom oder Edelstahl. Diese Materialien haben den Vorteil, dass sie kratzfest sind. Auch den Putzmitteln, die zum Teil sehr scharf sind, können sie standhalten.

Aber vergessen Sie nicht, sich auch über das Innenleben der Badarmatur zu informieren. Das Material der Kartusche entscheidet darüber, ob die Armatur richtig dicht ist und ob man die Wassermenge und die Temperatur stufenlos einstellen kann. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall für eine Keramikdichtung entscheiden. Sie ist zwar zunächst nicht so billig, wie eine Gummidichtung, doch letztere verschleißt sehr schnell. Keramikventile sind selbstreinigend und halten bis zu fünfmal so lang wie andere Varianten.

Haben Sie gewusst, dass Sie mit den Badarmaturen Wasser sparen können? Moderne Armaturen haben oft eingebaute Durchlaufbegrenzer. Das heißt aber nicht, dass nur noch ein Rinnsal aus Ihrem Wasserhahn tropft. Luftsprudler sorgen für eine gefühlte Fülle des Wassers, das sich zugleich auch weicher anfühlt. Sie legen beim Öffnen des Wasserhahns in der Eile meist etwas zuviel Schwung an den Tag und verbrauchen dadurch mehr Wasser als geplant? Inzwischen gibt es Einhebelarmaturen mit integrierter Bremse. So kann der Wasserverbrauch erheblich reduziert werden. Sollten Sie doch mal mehr Druck benötigen, ist der Widerstand gleich überwunden.

Fazit: Auch wenn Sie für hochwertige Badarmaturen zunächst etwas höhere Kosten haben, lohnt sich das im Laufe der Zeit, da die Armatur mit dem Wasser und damit auch mit dem Geld sparsam umgeht.