Badewannenarmatur
Eine Badewanne macht noch kein Vollbad - denn dafür muss erst mal das Wasser in die Wanne gelangen. Damit dies ganz einfach funktioniert, gibt es die Badewannenarmatur. Durch sie werden die Menge und die Temperatur des einlaufenden Wassers gesteuert.
Badewannenarmaturen können beispielsweise aus Edelstahl, Messing oder Chrom sein. Montiert wird die Wannenarmatur entweder an der Wand direkt über der Badewanne oder am Wannenrand, in die dafür vorgesehenen Löcher. Dabei sind von Dreiloch- bis Fünfloch-Armaturen möglich.
Badewannenarmaturen bestehen normalerweise aus einem Einlauf, einem Hebel oder zwei Dreh-Griffen
und manchmal aus einer zusätzlichen Handbrause. Hat die Armatur einen Einhebelmischer, lässt sich
die Temperatur leicht durch dessen Winkel verstellen. Ist einmal die Idealtemperatur gefunden, kann
der Hebel in dieser Stellung geöffnet und geschlossen werden.
Hat man zwei Knöpfe, mit denen man Kalt- und Warmwasser aufdreht, muss nicht nur beim Füllen der
Wanne, sondern auch beim späteren Abduschen die Temperatur neu justiert werden. Oft wird auch ein
Thermostat zur Temperaturregelung eingesetzt.
Eine zusätzliche Handbrause eignet sich gut, um Shampoo aus den Haaren zu waschen
und sich abzubrausen. Die Umstellung von Einlauf auf Handbrause findet meist durch
einen Knopfdruck bzw. durch das Herausziehen eines Knopfs statt.
Besonders praktisch ist es, wenn die Handbrause an einer Stange befestigt in der Höhe
verstellbar ist. So hat man beide Hände für Duschgel und Seife frei. Die Handbrause
bietet oft zusätzlich eine Massagefunktion an. So können leichte Verspannungen auch
in der Wanne therapiert werden.
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